In dieser Folge erklärt Prof. Hubert Hasenauer, daß der Wald ein aktiver Klimaschützer ist, dessen gezielte und nachhaltige Bewirtschaftung, insbesondere durch widerstandsfähige Baumarten und strukturreiche Bestände, im Klimawandel entscheidend zur CO₂-Speicherung, zur ökologischen Resilienz und zum langfristigen Erhalt dieses sensiblen Ökosystems beiträgt. Echt hörenswert!
In der heutigen Folge spricht Robert Prazak mit Prof. Hubert Hasenauer und sie erklären die vielschichtige Bedeutung des Waldes als geschützten Lebensraum und essenziellen Klimafaktor. Er kontrastiert die historische Entwaldung Europas mit der heutigen nachhaltigen Forstwirtschaft, die im Gegensatz zu vielen tropischen Regionen zu einer Flächenzunahme führt. Ein zentraler Punkt ist das Verständnis des Waldes als Kohlenstoffspeicher, wobei Prof. Hasenauer mit dem Mythos aufräumt, daß unberührte Urwälder mehr zur CO₂-Bindung beitragen als gezielt bewirtschaftete, junge Bestände. Angesichts des Klimawandels betont Prof. Hasenauer die Notwendigkeit, durch die Wahl resistenter Baumarten und strukturierterer Waldformen die allgemeine Resilienz gegen Trockenstress und Schädlinge zu erhöhen. Abschließend wird die kleinteilige Besitzstruktur in Österreich beleuchtet sowie die individuelle Verantwortung jedes Einzelnen für den Erhalt dieses Ökosystems hervorgehoben. Dies ist die letzte Folge der 2. Staffel. Wir planen schon eine 3. Staffel mit neuen packenden Themen und interessanten Gästen. Seid gespannt!
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https://boku.ac.at/oekb/wald/personen/hasenauer-hubert
https://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_Hasenauer